#4 Die 4 Phasen der KRISE

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Wenn Stress, Schock und Krise dich aus der Mitte reißen

[INTRO]

Herzlich willkommen bei

„Zurück in deine Mitte mit Martina von Vitalergy“ –

deinem Podcast für ganzheitliche Gesundheit, innere Balance und neue Energie.

Hier geht es nicht um Druck.

Nicht um Perfektion.

Sondern darum, deinen Körper besser zu verstehen, dein Nervensystem liebevoll zu entlasten und Schritt für Schritt zurück in deine Kraft zu finden.

Schön, dass du heute hier bist.

[EINSTIEG]

Stress. Schock. Krise. Ohnmacht.

Momente, in denen das Leben plötzlich auseinanderfällt – wie ein Kartenhaus, bei dem eine zentrale Karte nicht mehr trägt.

Vielleicht kennst du das Gefühl:

Du bist emotional überwältigt.

Dein Körper ist angespannt.

Dein Kopf wie erstarrt.

Und gleichzeitig schlägt dein Herz weiter.

Für dich selbst.

Für deine Liebsten.

Für deine Gesundheit.

Für deine Lebensfreude.

Es sind diese Momente, in denen nichts mehr so ist wie vorher:

Eine unerwartete Nachricht.

Eine Trennung.

Ein Verlust.

Eine Diagnose.

Etwas, womit du nicht gerechnet hast.

Alles, worin du Sicherheit gespürt hast, bricht plötzlich weg.

Vielleicht kennst du solche Situationen auch.

Gestern war scheinbar noch alles in Ordnung.

Und heute liegt alles in Scherben.

In solchen Momenten kreisen sofort Gedanken:

Was wird jetzt mit den Kindern?

Wie soll es weitergehen?

Warum passiert das?

Was habe ich falsch gemacht?

Was habe ich übersehen?

Der Kopf versucht zu verstehen, während das Herz oft schon längst fühlt, dass etwas zerbrochen ist.

Ich kenne diese Erfahrung auch sehr persönlich.

Als ich damals die Nachricht bekommen habe, dass mein Partner die Beziehung beenden und sich scheiden lassen möchte, hat sich in einem Moment alles verändert.

Ein Teil von mir hatte noch gehofft.

Ich war in einer Paarberatung, sogar zuversichtlich, vielleicht auch resilient – wie ich es von mir kenne.

Und dann war plötzlich alles anders.

Zu Hause angekommen, hat es mir sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weggezogen.

Ich musste ins Auto steigen, wegfahren und meine Mutter anrufen.

Heute, Monate später, kann ich sagen:

Die Scheidung war wahrscheinlich eine gute Entscheidung.

Aber am Anfang war es überwältigend.

Als würde der Körper nicht mehr wissen, wie Atmen geht.

Als würde alles gleichzeitig zusammenbrechen.

Was im Körper passiert

Aus psychosozialer Sicht ist das, was hier passiert, hochintelligent:

Unser Nervensystem reagiert sofort.

Die innere Alarmreaktion geht an.

Ohnmacht.

Hilflosigkeit.

Gedankenchaos.

Starre.

Anspannung.

Der Körper steht unter Spannung, während die Psyche noch versucht zu begreifen.

Alles in uns sucht nach Sicherheit.

Nach Halt.

Nach einem Boden unter den Füßen.

Und oft kommt dann diese Frage:

Hätte ich es verhindern können?

Vielleicht haben wir Zeichen übersehen.

Vielleicht wollten wir sie nicht sehen.

Vielleicht hat ein Teil von uns gehofft, dass alles bleibt, wie es ist.

Vier Phasen durch eine emotionale Krise

Genau deshalb möchte ich dir heute vier Phasen mitgeben, durch die Menschen in emotionalen Krisen häufig gehen.

Auch ich bin durch diese Phasen gegangen.

Und ich arbeite mit ihnen in meinem Online-Programm „Zurück in deine Mitte“.

Denn Körper und Psyche folgen in Krisen einem inneren Rhythmus.

Wenn man das nicht weiß, glaubt man schnell, man sei falsch. Zu schwach. Zu sensibel. Zu langsam.

Doch das bist du nicht.

Dein Nervensystem versucht lediglich, wieder Sicherheit herzustellen.

Phase 1: Stabilisieren

Der erste Schritt ist nicht Verstehen, sondern Stabilisierung.

In einer akuten Krise ist der Kopf oft nicht in der Lage, alles einzuordnen. Viel läuft über das Nervensystem und das Unterbewusstsein.

Deshalb geht es zuerst um Sicherheit:

Atmen.

Schlafen.

Ruhe.

Wärme.

Essen.

Nicht allein bleiben.

Mit vertrauten Menschen sprechen.

Kleine Routinen halten.

Nicht alles sofort lösen müssen.

Nicht sofort stark sein müssen.

Manchmal ist der nächste richtige Schritt einfach:

ein Glas Wasser,

eine Decke,

ein Atemzug,

ein Anruf,

ein Moment Ankommen im Jetzt.

Phase 2: Emotionen halten

Jetzt dürfen Gefühle da sein.

Ohne sofort zu funktionieren.

Ohne sie wegzudrücken.

Ohne sie zu bewerten.

Trauer darf da sein.

Wut darf da sein.

Angst darf da sein.

Enttäuschung darf da sein.

Emotionen wollen gesehen werden – nicht kontrolliert.

Vielleicht durch Weinen.

Durch Schreiben.

Durch Bewegung.

Durch Gespräche.

Heilung beginnt oft dort, wo wir aufhören, gegen uns selbst zu kämpfen.

Phase 3: Klären

Wenn die erste emotionale Welle etwas abklingt, entsteht wieder mehr Klarheit.

Dann kann das Nervensystem ruhiger werden.

Dann kann der Verstand wieder sortieren.

Was ist wirklich passiert?

Was gehört zu mir – und was nicht?

Wofür trage ich Verantwortung?

Und was gehört nicht zu mir?

In Krisen neigen wir dazu, alles auf uns zu beziehen.

Doch nicht alles ist deine Schuld.

Nicht alles liegt in deiner Verantwortung.

Klären bedeutet: wieder unterscheiden lernen.

Zwischen Schmerz und Realität.

Zwischen Verantwortung und Schuld.

Zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Phase 4: Neu ausrichten

Und irgendwann entsteht wieder Raum für etwas Neues.

Vielleicht leise.

Vielleicht erst nach Wochen oder Monaten.

Aber irgendwann kommt die Frage:

Wer bin ich jetzt?

Wie möchte ich weitergehen?

Was ist jetzt wirklich wahr für mich?

Wenn die vorherigen Phasen durchlaufen wurden, entsteht hier eine andere Qualität von Entscheidung.

Nicht aus Panik.

Nicht aus Schmerz.

Sondern aus innerer Verbindung.

Krisen brechen uns nicht nur.

Manchmal zeigen sie auch, wo wir uns selbst verloren haben.

Reflexionsfrage

Wo hältst du noch etwas fest, obwohl dein Leben dich längst in eine neue Richtung führen möchte?

Vielleicht bist du noch in der Vergangenheit.

Vielleicht schon in der Zukunft.

Vielleicht ist die Gegenwart gerade schwer auszuhalten.

Doch genau hier beginnt Rückverbindung:

Im Jetzt.

Ohne Flucht.

Ohne Verdrängung.

Ohne sofortige Schuldzuweisung.

Mit der Bereitschaft, dich selbst nicht zu verlassen.

Einladung

Wenn du gerade in einer Krise bist oder dich in innerer Daueranspannung befindest, dann darfst du wissen:

Du bist nicht falsch.

Und du musst da nicht alleine durch.

Ich, Martina Tripold-Pratscher von Vitalergy (vitallergy.at), habe dafür mein Online-Programm „Zurück in deine Mitte“ entwickelt.

Dazu gibt es auch einen kostenfreien Workshop, in dem du erste Impulse bekommst.

Vielleicht bedeutet Heilung nicht, nichts zu fühlen.

Sondern sich selbst auch in schwierigen Momenten halten zu lernen.

Daraus entsteht echte innere Stärke.

Resilienz.

Stabilität.

Verbindung.

Und vielleicht darf es manchmal auch weicher werden.

Ehrlicher.

Menschlicher.

Du darfst dich wieder bei dir selbst ankommen lassen.

Schritt für Schritt.

Wenn du Unterstützung brauchst, nimm sie bitte an.

Auch medizinische oder therapeutische Begleitung darf Teil deines Weges sein.

Du darfst gut für dich sorgen.

Du darfst Hilfe annehmen.

Und du darfst wieder in deine Mitte finden.

Von Herzen

Martina Tripold-Pratscher

Vitalergy www.gelassen-vital.at

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