#1 Vom ÜBERLEBENSMODUS zurück ins Leben
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Vom Überlebensmodus zurück ins Leben – Körper & Psyche wieder in Einklang bringen
[ruhige Musik]
Kennst du dieses Gefühl…
du wachst morgens auf und bist eigentlich schon erschöpft, bevor der Tag überhaupt begonnen hat?
Der Körper fühlt sich schwer an.
Der Kopf ist voller Gedanken.
Und obwohl du funktionierst, fühlst du dich innerlich leer.
Vielleicht schläfst du schlecht.
Vielleicht wachst du nachts oft auf.
Vielleicht kreisen deine Gedanken ständig weiter und du kannst einfach nicht abschalten.
Oder du merkst:
Du brauchst erst Kaffee, Zucker oder Ablenkung, um überhaupt richtig in den Tag zu starten.
Und irgendwann fragst du dich vielleicht heimlich:
„Wann habe ich mich eigentlich das letzte Mal wirklich ruhig gefühlt?“
Wirklich ausgeglichen.
Wirklich lebendig.
Genau darüber sprechen wir heute.
Willkommen bei „Zurück in deine Mitte“.
Dem Podcast für Resilienz, Nervensystem und ganzheitliche Gesundheit nach Stress, Krisen und Erschöpfung.
Ich bin Martina Tripold-Pratscher von Vitalergy,
und ich begleite Menschen dabei, wieder zurück in ihre Kraft, ihre Balance und ihre innere Stabilität zu finden.
Schön, dass du heute hier bist.
[pause]
Viele Menschen leben heute dauerhaft im Überlebensmodus – ohne es überhaupt bewusst zu merken.
Und das passiert meistens nicht plötzlich.
Es passiert schleichend.
So schleichend, dass wir uns irgendwann an Erschöpfung gewöhnen.
An inneren Druck.
An Schlafprobleme.
An Gereiztheit.
An dieses ständige Funktionieren.
Wir verlieren langsam den Kontakt zu unserem eigenen Rhythmus.
Zu unseren Bedürfnissen.
Zu unserem Körper.
Und oft auch zu uns selbst.
Die Erwartungen im Außen werden immer mehr.
Der Alltag wird schneller.
Die Reize lauter.
Und irgendwann merken wir:
So wie bisher kann es nicht weitergehen.
[pause]
In meinen Vorträgen erzähle ich oft die Geschichte vom Frosch im Kochtopf.
Vielleicht kennst du diese Metapher bereits.
Wenn ein Frosch in kaltes Wasser gesetzt wird und das Wasser langsam immer wärmer wird, bleibt er sitzen.
Weil die Veränderung schleichend passiert.
Würde man ihn jedoch direkt in kochendes Wasser setzen, würde er sofort herausspringen.
Und genauso geht es vielen Menschen.
Wir merken oft gar nicht mehr, wie angespannt unser Nervensystem eigentlich schon ist.
Wie lange wir schon über unsere Grenzen gehen.
Wie sehr wir nur noch funktionieren.
Bis irgendwann der Körper beginnt, lauter zu werden.
Mit Symptomen.
Mit Erschöpfung.
Mit Schlafproblemen.
Mit innerer Unruhe.
Oder manchmal auch mit einer Diagnose.
[pause]
Ich kenne diesen Zustand selbst.
Auch ich hatte Phasen in meinem Leben, in denen ich gespürt habe:
So kann es nicht weitergehen.
Und vielleicht kennst du genau diesen Moment.
Wenn plötzlich ein Arzt etwas ausspricht.
Wenn eine Diagnose im Raum steht.
Oder wenn du merkst:
„Ich erkenne mich selbst gar nicht mehr wieder.“
Dann beginnt oft die Suche.
Nach Antworten.
Nach Lösungen.
Nach Hoffnung.
Man googelt Symptome.
Man liest Bücher.
Man probiert Methoden aus.
Und trotzdem bleibt oft diese innere Unsicherheit.
Weil wir spüren:
Es geht um mehr als nur Symptome.
[pause]
Und genau hier möchte ich dir heute etwas ganz Wichtiges sagen:
Du musst das nicht alleine schaffen.
Und du musst auch nicht erst komplett zusammenbrechen, bevor du dir Hilfe erlaubst.
Viele Menschen verwechseln Funktionieren mit Stärke.
Aber wahre Stärke bedeutet nicht, alles alleine tragen zu müssen.
Wahre Stärke bedeutet oft zuerst, ehrlich hinzuschauen und zu erkennen:
„Ich brauche Unterstützung.“
[pause]
Und vielleicht ist genau hier etwas ganz Wichtiges zu verstehen:
Unser Körper ist nicht gegen uns.
Er versucht ständig, uns zu schützen.
Menschen – und übrigens auch Tiere – tragen seit Menschengedenken einen natürlichen Mechanismus in sich, um Stress und Überlebensenergie wieder zu entladen.
Wenn Tiere in der Wildnis eine bedrohliche Situation erleben, entladen sie danach die aufgestaute Spannung wieder aus ihrem Körper.
Vielleicht hast du das schon einmal gesehen:
Ein Reh, das einem Raubtier entkommen ist, beginnt danach oft am ganzen Körper zu zittern, bevor es wieder ruhig weiterzieht.
Und genau dieses Zittern ist kein Zeichen von Schwäche.
Es ist ein natürlicher Regulationsmechanismus des Nervensystems.
Der Körper entlädt Spannung, Stress und Überlebensenergie – und danach kann das Nervensystem wieder in die Ruhe finden.
[pause]
Menschen besitzen diese Fähigkeit eigentlich auch.
Aber viele von uns haben gelernt, genau das zu unterdrücken.
Nicht zittern.
Nicht weinen.
Nicht zu viel fühlen.
Nicht schwach wirken.
Und so bleibt vieles im Körper gespeichert:
Als chronische Spannung.
Als innere Unruhe.
Als Erschöpfung.
Oder als dieses Gefühl, ständig innerlich unter Strom zu stehen.
Die moderne Nervensystemforschung nennt das chronische Stressaktivierung.
In der traditionellen chinesischen Medizin spricht man von einer Stagnation des Qi – unserer Lebensenergie.
Und wenn diese Energie über lange Zeit blockiert bleibt, verliert der Mensch seine Mitte.
Die Verdauung wird schwächer.
Der Schlaf schlechter.
Die Gedanken lauter.
Die Seele müder.
[pause]
Und genau deshalb reicht gesunde Ernährung alleine oft nicht aus.
Denn was hilft das beste Essen oder das teuerste Superfood, wenn dein Nervensystem dauerhaft im Alarmzustand ist?
Wenn dein Körper gar keine Kraft mehr hat, richtig zu verdauen.
Wenn du ständig angespannt bist.
Wenn du nachts nicht mehr wirklich zur Ruhe kommst.
Heilung beginnt oft viel tiefer.
Nicht nur im Körper, sondern auch im Nervensystem, in unseren Emotionen und im inneren Sicherheitsgefühl.
[pause]
Und genau deshalb spielt der Vagusnerv heute so eine wichtige Rolle.
Er hilft unserem Körper dabei, wieder Sicherheit und Regulation zu erleben.
Aus diesem Grund habe ich in meinem Programm „Zurück in deine Mitte“ viele einfache Übungen integriert, die den Vagusnerv sanft unterstützen können.
Das Schöne dabei ist:
Jeder Mensch darf ausprobieren, was sich wirklich gut anfühlt.
Wie bei einem Buffet.
Der eine Mensch liebt Atemübungen.
Der andere arbeitet lieber mit Bewegung, Stimme, Entspannung oder kleinen Ritualen im Alltag.
Und genau darum geht es:
Nicht um Druck.
Nicht um Perfektion.
Sondern darum, dem Körper Schritt für Schritt wieder Sicherheit zu geben.
Denn oft reichen schon wenige Wochen mit kleinen neuen Gewohnheiten, damit sich innerlich etwas verändert – ganz sanft, ganz langsam.
Und irgendwann merkst du plötzlich:
Es fühlt sich wieder leichter an.
Du kommst wieder mehr bei dir an.
Und genau das darf auch Freude machen.
[pause]
Wenn du spürst, dass dich dieses Thema gerade tief berührt und du dir Begleitung auf deinem Weg zurück in deine Mitte wünschst, dann gibt es dafür verschiedene Möglichkeiten.
Du kannst das Programm „Zurück in deine Mitte“ gemeinsam mit mir im Eins-zu-eins durchlaufen – ganz individuell auf dich und deine Situation abgestimmt.
Oder du kommst in mein Online-Gruppenprogramm, das zweimal im Jahr startet.
Dort begleite ich Menschen über mehrere Wochen dabei, ihr Nervensystem zu regulieren, neue gesunde Gewohnheiten aufzubauen und wieder mehr innere Ruhe, Energie und Lebensfreude zu finden.
Den Link zur Warteliste findest du unten in den Show Notes.
Dort bekommst du rechtzeitig alle Informationen, sobald die nächste Gruppe startet.
[pause]
Und vielleicht war diese Folge heute genau dein erster Schritt zurück zu dir selbst.
Zurück in deine Ruhe.
Zurück in deine Kraft.
Zurück in deine Mitte.
Danke, dass du heute hier warst.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich sehr, wenn du den Podcast abonnierst oder ihn mit einem Menschen teilst, der das gerade hören sollte.
Ich wünsche dir eine schöne, vitale Zeit.
Bis zur nächsten Folge von
„Zurück in deine Mitte“.
Deine Martina
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